Einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellt gegenwärtig die Förderung sozialen Lernens, des Sprach- und Darstellungsvermögens von Kindern und Jugendlichen durch Theaterspielen dar.

Projekte der Jahre 2010-2011

Unser neues Theaterklassen-Projekt hat im Februar 2010 an der Grips-Grundschule in
Berlin-Tiergarten begonnen. Hierzu haben sich zwei 5. Klassen beworben, die
das Projekt nun in etwas abgewandelter Form über zwei Jahre durchführen.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 fördert die Stapel-Stiftung die erste GRIPS-Theaterklasse an einer Neuköllner Grundschule, der Elbe-Grundschule in der Ebestraße.

Die Theaterklasse an der Moabiter Grundschule wurden 2010 mit einer Aufführung der erarbeiteten Szenen beendet. Berichte der teilnehmenden Kinder selbst belegen eindrucksvoll, dass es nicht nur allen großen Spaß gemacht hat, sondern dass auch das soziale Miteinander der Kinder untereinader gestärkt werden konnte.


Projekte der Jahre 2008-2010

Aufeinander achten - mit allen Sinnen: Zum Abschluss des dreistündigen Workshops in der kreuzberger Galilei-Grundschule, nachdem das im GRIPS gesehene Stück besprochen und kurze Szenen nachgespielt wurden, finden sich die Kinder nach der großen Pause wieder ein.
Wie im gemeinsam gesehene n Stück "Ola- meine Schwester" sollen die SchülerInnen der 4. Klasse in kleinen Gruppen jeweils eine gemeinsame "Maschine" entwickeln.
Nach der Pause machen sich erst einmal alle warm: ... let's stretch!
... hier eine Übung zum aufrechten Stand.
Die Kleinguppenaufgabe wird erklärt.
Ein erstes Beispiel: neutraler Stand und neutraler Gesichtsausdruck auf der Bühne, eine große Herausforderung die Körperbewusstsein und Konzentration erfordert.
Jeder überlegt sich eine exakt zu wiederholende Körperbewegung ...
... und ein beliebiges Geräusch dazu.
Das Zusammenspiel der Bewegungen und Geräusche ergibt eine gemeinsame Maschine, die gleichzeitig startet, im gleichen Tempo schneller wird und auf einen Impuls hin stoppt.
Die Maschine, die einen an einen x-beliebigen Ort transportieren kann (wie im gemeinsam gesehene n Stück "Ola- meine Schwester" ins Weltall oder zur Oma nach Polen) wird in der Kleingruppe diskutiert, entwickelt und probiert.
Jede Kleingruppe präsentiert ihre Ergebnisse auf der Bühne.
Ein Impuls eines Spielers gibt den Startschuss für die Maschine, hierfür ist höchste Aufmerksamkeit auf alle Mitspieler gefragt.
Das Publikum wird im Anschluss beschreiben ( möglichst ohne zu bewerten) was es gesehen hat.
Eine ungewohnte Situation, vor allen anderen zu stehen ...
... große Augen für die KlassenkameradInnen auf der Bühne.
Viel Spaß und ein amüsiertes Publikum.
Abschlusskreis am Ende des Workshops: auf einen Impuls hin, springen alle gleichzeitig in die Hocke und rufen "Ha"!
Abschied bis zum nächsten Mal im GRIPS.
am Ende des Workshops: die Klassensprecher überreichen der Theaterpädagogin Maria Eichmann einen Brief und bedanken sich.

GRIPS-Theaterklassen: an der Galilei-Grundschule

Ab März 2008 startete ein weiteres Projekt in der
Galilei-Grundschule in Kreuzberg, das von uns finanziert wurde. In drei 3. Klassen wurden wieder - wie schon in der Moabiter Grundschule - Theaterklassen gebildet, die in regelmäßigen Abständen ins Theater gingen und die Stücke in Nachbereitungen mit Theaterpädagogen aufarbeiteten. In Abwandlung zu dem Projekt an der Moabiter Grundschule wurde nunmehr an Projektagen Theaterspielen geprobt. Zum Ende des Projektes, im Juni 2010, fand eine Projektwoche mit einer Theateraufführung der Klassen statt.

 

LESEFÖRDERUNG: Veranstaltungen für Lesepaten/innen in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin

Im April, Juni und Juli 2010 förderten wir zwei Workshops - angeleitet von Philipp Harpain, Theaterpädagoge am GRIPS Theater. Unter dem Motto Spielend Lesen wurden Sprachübungen und Spiele, sowie kleine szenische Übungen, ausgehend von mitgebrachten Lesebüchern, selbst erprobt. Im dem Workshop Vom Lesen zum Spiel! wurden dann kleine Theater-Sequenzen und Dialoge aus GRIPS-Theaterstücken szenisch gelesen und durch Improvisationen zu einem eigenen Spiel entwickelt.

Die Workshops sollten aufgezeigen, was und wie - vielleicht demnächst im Nachmittagsbereich der Ganztagsschulen - auch Lesepaten/Innen (zusammen mit Lehrern und Erziehern) mit "ihren" Kindern "spielend lernen" können.

 

 

Projekte der Jahre 2006/2007

 

Lena in der Wüste

Im Jahre 2006 ermöglichten wir je 2 Klassen einer Neuköllner und einer Kreuzberger Grundschule mit überwiegendem Migrantenhintergrund den Besuch des GRIPS-Theaterstücks "Lena in der Wüste". Aus der überaus positiven Erfahrung bei Vorbereitung, Besuch und Nachbereitung des Stücks in den Schulen erwuchs ein enger Kontakt zu den Theaterpädagogen des GRIPS-Theaters, die gemeinsam mit uns daraufhin unter dem Motto "Aufwachsen mit GRIPS" das Konzept der GRIPS-Theaterklassen entwickelten.

 

 

TanzZeit

Die Stapel-Stiftung" unterstützte im Jahr 2006 das 6-wöchige Pilotprojekt von "TanzZeit" - Zeit für Tanzen an Schulen in einer 3. Klasse der Moabiter Grundschule. In diesen 6 Wochen wurde in regelmäßigen Abständen Tanzunterricht durch Tanzpädagogen durchgeführt und in Koordination mit der Klassenlehrerin wurden an zwei Tagen Aufführungen vor Schülern, Eltern und Lehrern veranstaltet.
Das Projekt wurde begeistert aufgenommen und eine Mutter der 3. Klasse finanzierte aus eigenen Mitteln die Weiterführung dieses Projektes.

 

"GRIPS-Theaterklassen"

Das Konzept der GRIPS-Theaterklassen beruht auf der theaterpädagogischen Begleitung von Schulklassen über vier Jahre. Als besonders geeignet hat sich insoweit die Schulzeit der Klassen 3 bis 6 gezeigt. Mit unserer Unterstützung sind in der "Moabiter Grundschule" im Winterhalbjahr 2006/2007 die ersten zwei GRIPS-Theaterklassen gebildet worden.

 

Banda Agita

Im Februar 2007 förderte die Stapel-Stiftung die Fahrt zu einer intensiven Probewoche zum Stück Kontrollverlust. Entwickelt und aufgeführt von den Mitgliedern des GRIPS-Theater-Clubs
"Banda Agita" und aufgeführt in der Schiller-Theater-Werkstatt.

 

Banda Agita: Proben zu "Letzter Aufruf Paradise"

Im November 2007 förderten wir die vorbereitenden Probenarbeiten des Grips-Theaterclubs
Banda Agita für das Theaterstück "Letzter Aufruf Paradise", das im März 2008 Premiere hatte.

 

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Wir bringen Theater an Grundschulen.
Informationen für Schulen und Lehrer finden Sie hier.

Unterstützen Sie die Projekte der Stapel-Stiftung durch Ihre Spende oder Ihre Zustiftung.

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